Jurassica Museum

Sammlungen

JURASSICA verwaltet und bewahrt wichtige Sammlungen, darunter sind bereits heute die historischen Sammlungen des Jurassischen Museums für Naturwissenschaften (MJSN) und die Lebendsammlungen des Botanischen Gartens von Porrentruy (dt. Pruntrut). In naher Zukunft wird JURASSICA seine Bestände noch durch die im Rahmen der Ausgrabungen entlang der Transjurane (A16) zutage geförderten paläontologischen und archäologischen Funde ergänzen. So werden die historischen Sammlungen um mehrere hunderttausend Exponate erweitert.

Historische Sammlungen des Jurassischen Museums für Naturwissenschaften (insgesamt 130’000 Exponate)

Seit Jules Thurmann (1804–1855) wurden die jurassischen Sammlungen ständig durch private Schenkungen ergänzt, vor allem jedoch durch komplette Sammlungen, die im Laufe engagierter Sammlerleben Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Exponaten zusammengeführt haben. Zu den wichtigen Schenkungen zählen die von Chiarini, Montavon, Kauffmann und Juillerat. Heute machen diese Sammlungen nahezu 130’000 der inventarisierten Exponate aus.

  • Zoologische Sammlungen (40’000 Lepidoptera und andere eingebürgerte Wirbellose, 1500 eingebürgerte Wirbeltiere)
  • Botanische Sammlungen (35’000 Herbarien)
  • Mykologische Sammlungen (2’500 getrocknete Pilze)
  • Sammlungen der Paläontologie A16 (insgesamt 45’000 Exponate)

Paläontologische und mineralogische Sammlungen (50’000 Exponate)

Die von der Paläontologie A16 (PAL A16) im Rahmen des Baus der Autobahntrasse Transjurane durchgeführten Ausgrabungen brachten ein aussergewöhnliches geologisches und paläontologisches Kulturerbe zutage. Dieses konzentriert sich im Wesentlichen auf die Zeitintervalle des oberen Jura, des Oligozäns und des Quartärs. Bislang wurden ca. 45’000 Fossilien identifiziert. Allein im Umfeld des Plateaus von Courtedoux – Chevenez wurden 13’500 Dinosaurierspuren ausfindig gemacht, durch die Ausgrabungen wurden knapp 90 Schildkrötenpanzer, drei Skelette von Krokodilen sowie mehr als 2’500 Überreste von Säugetieren freigelegt.

Archäologische Sammlung A16 und kantonale Archäologie (insgesamt rund 1 Million Exponate)

Die Archäologie A16 ist ein immenses wissenschaftliches Forschungsprojekt. Zahlreiche Grabungen und die 44 Ausgrabungsstätten entlang der Transjurane brachte nahezu 700’000 archäologische Funde (Schmuck, mineralische Artefakte, bemalte Gefässe, Bruchstücke…) vom Paläolithikum (-110’00 bis -10’000 Jahre) bis zum Mittelalter und selbst bis in die Neuzeit zutage.

Der Botanische Garten unterhält eine Sammlung von Pflanzen, die über 5’000 Taxa zählt und in der die Hauptpflanzengruppen vertreten sind. Jedes Jahr bietet der botanische Garten eine Sammlung von Samen zum weltweiten Tausch an (Index seminum).

Veröffentlichte Inventare:

Guenat, F. 1975. Flore du Jardin jurassien (état en 1974). Fascicule 2.

Flore du Jardin botanique.

Nouvelle édition. (Fascicule 7, 1984)

Brebeck, C.. 1985. Inventaire des plantes du « système » du parc. Fascicule 8.

Tièche, J. 1986. Inventaire des plantes de serres. Liste complète des plantes tropicales en culture dans les serres du Jardin botanique. Fascicule 10.

Brebeck, C. & Chalverat, J. 2001. La collection d’Iris du Jardin botanique de Porrentruy. Fascicule 37.

 

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